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Anja und Markus in Australien...

Spannende Reise

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Markus und der DelphinHallo alle

Nach meinem letzten Bericht aus Rainbow Beach sind wir am nächsten Morgen ganz früh aufgestanden, haben unser Zelt noch nass zusammengepackt und sind nach Tin Can Bay gefahren. Dort kommen jeden Morgen zwei wildlebende, aber recht zahme Delfine in den Hafen und lassen sich von entzückten Touristen füttern. Der ältere der beiden Delfine ist vor ein paar Jahren einmal verletzt in den Hafen geschwommen und die Leute im Ort haben ihn wieder aufgepäppelt. Seitdem kommen er und nun auch sein Sohn regelmässig fast jeden Morgen gegen 8 Uhr. Gegen eine freiwillige Spende kann man sie im Wasser stehend mit 2 Fischen füttern, die sie einem aus der Hand nehmen (siehe Foto mit Markus). Laut den freiwilligen Helfern dort sind die paar Kilo Fisch, die sie so bekommen nur ein kleiner Snack für die Delfine, da sie täglich etwa 30 kg fressen.

Nach dem Frühstück der Delfine haben wir selber auch erstmal Picknick gemacht und gefrühstückt. Dabei hat Markus das nasse Zelt in der Sonne ausgebreitet und wollte es erst wieder zusammenlegen als es ganz trocken war. "das stellen wir doch in ein paar Stunden eh wieder auf" habe ich gesagt. Dachte ich. Als wir am Nachmittag in Hervey Bay ankamen ist Markus auf einmal nicht auf den Campingplatz eingebogen sondern auf den Parkplatz eines neuen Ferienapartmentkomplexes. So kam ich schon am Tag vorher zu meiner ersten Geburtstagsüberraschung. 2 Nächte in einem supertollen Apartment mit Meerblick :

Nach einem superentspannten Geburtstag mit Frühstück auf dem Balkon und Strandspaziergang haben wir uns am nächsten Tag mit Moni, einer ehemaligen Arbeitskollegin von Markus und ihrem Freund Eik getroffen und haben unseren Landrover mit Vierradantrieb von dem kleinen Vermietungsbüro abgeholt. Am nächsten Morgen sind wir dann noch vor Sonnenaufgang (halb 6…aua..) aufgestanden, haben gepackt und sind mit der ersten Fähre übergesetzt auf Fraser Island. Das ist die grösste Sandinsel der Welt und dort kommt man nur mit Vierradantrieb rum, deshalb der Mietwagen. Mit dem superrobusten Landrover sind wir dann 3 Tage auf dieser schönen Insel rumgedüst und haben 2 Nächte am Strand gecampt. Anhand der Bilder seht ihr wahrscheinlich besser, was wir gesehen haben, als wenn ich versuche, das zu beschreiben.

Nachdem wir nach 3 Tagen zurück in Hervey Bay das erste Mal wieder geduscht hatten (herrlich!) öffnete auch der Himmel leider mal wieder seine Schleusen und bescherrte mir eine eher schlaflose Nacht, da der Sturm das Zelt mächtig durchgeschüttelt hat. Das Zeichen, dass es Zeit war zum Weiterziehen. In Bundaberg haben wir uns eine Nacht in einer "Cabin" gegönnt, einer kleinen Hütte, und sind am nächsten Tag trotz wieder schönem Wetter erstmal einen trinken gegangen. Bundaberg ist in Australien bekannt für seinen Rum und wir haben uns die Rumfabrik näher angeschaut inklusive Freigetränken… hicks!

Nach soviel Lasterhaftigkeit ging es zurück nach Mutter Natur in den Eurimbula National Park, wo wir mal wieder direkt am Strand gecampt haben. Herrlich! Mitten im Regenwald, nur eine Handvoll andere Leute und ein toller Ausblick. Wir sind dann weiter an der Küste geblieben und haben unser Zelt für 3 Tage in Kinka Beach aufgestellt. Von dort aus sind wir einen Tag mit der Fähre auf "Great Keppel Island", wo wir eigentlich schnorcheln wollten. Das hat dann aber wegen der schlechten Sicht im Wasser (aufgewühlter Sand…) und meiner Panik vor Rochen nicht so gut geklappt. Fürs Meer bin ich einfach nicht gemacht…

Nach soviel Ruhe und Natur kann ein bisschen Infrastruktur nicht schaden haben wir uns gedacht und sind nach Mackay, einem recht grossen Ort mit 300.000 Einwohnern. Der Campingplatz dort sollte laut Prospekt sehr zentral sein, so dass man zu Fuss ins Stadtzentrum laufen könnte. Sehr nah bedeutet für die Aussies mehr als 2 km… aber es hat eh geregnet, also nix mit Irish Pub…

Heute haben wir das erste Mal seit längerem wieder einen Abstecher ins Hinterland gemacht und haben uns den "Finch Hatton Gorge" angeschaut, ein kleines Tal mit Regenwald, Riesenfelsen und Wasserfällen. Sehr schön! Anschliessend haben wir in einem kleinen Ort in den Bergen Platypusse im Fluss bestaunt. Ich weiss gar nicht, wie die auf deutsch heissen, die haben so einen Entenschnabel, Fell, Schwimmfüsse und tauchen ständig. Recht niedlich die Viecher : Vielleicht könnt ihr ja auf den Fotos was erkennen.

So, unsere Reise ist aufregend und abwechslungsreich und die vielen Erlebnisse machen echt müde. Deshalb gehen wir jetzt schlafen.

Bis bald, eure Antipoden
Anja und Markus


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